| Wann? |
Von 18:30 bis 20:00 Uhr |
Referent: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Baumann,
Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg
Krebserkrankungen zählen nach wie vor zu den größten medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. In den vergangenen Jahren verändern jedoch neue Erkenntnisse aus der molekularen Forschung, der Datenanalyse und der personalisierten Medizin zunehmend die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen.
Dabei ist es entscheidend, Forschungsergebnisse schneller und verlässlicher in die klinische Anwendung zu überführen. Strukturen wie das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), das vom DKFZ gemeinsam mit universitären Partnern getragen wird, ermöglichen es, den Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung gezielt und strukturiert voranzubringen. Gleichzeitig rückt auch die Krebsprävention stärker in den Mittelpunkt, da ein erheblicher Teil der Krebserkrankungen vermeidbar oder bei früher Erkennung heilbar ist.
Mit dem Aufbau des Nationalen Krebspräventionszentrums, das vom DKFZ gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe initiiert wurde, wird dieser präventionsorientierte Ansatz strategisch gebündelt und weiterentwickelt. Der Vortrag ordnet diese Entwicklungen ein und zeigt auf, welche wissenschaftlichen, strukturellen und regulatorischen Rahmenbedingungen für den Fortschritt in der Krebsforschung von entscheidender Bedeutung sind.
Der Vortrag wird hybrid angeboten und kann dementsprechend auch online besucht werden. Der Link für die Online-Teilnahme wird vor Veranstaltungsbeginn an alle Teilnehmer versendet.