Der gemeinnützige Verein Netzwerk Deutschlandstipendium Karlsruhe e.V. arbeitet eng mit der zugehörigen Hochschulgruppe am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen. Deren Mitglieder sind Deutschlandstipendiaten und Alumni aus Karlsruhe, die aktuell noch Studenten sind. Das Vorstandsgremium der Hochschulgruppe organisiert das ideelle Förderprogramm für Deutschlandstipendiaten aus ganz Karlsruhe. Es wird in seiner Arbeit eng durch den Verein unterstützt.

Ihren Ursprung nahm die Hochschulgruppe bereits 2013 als Zusammenschluss mehrerer Deutschlandstipendiaten, die mit Unterstützung durch das Relationship Management am KIT – mittlerweile IRM – eine Sommerakademie für ihre Mitstipendiaten organisierten. Nachdem diese Idee wegen organisatorischer Schwierigkeiten letztlich nicht umsetzbar war, wurde die Akademie stattdessen in Form von Einzelveranstaltungen über das Jahr verteilt. Damit war das ideelle Förderprogramm von Stipendiaten für Stipendiaten am KIT ins Leben gerufen.

Seitdem hat sich vieles getan, Stipendiaten wurden zu Alumni, neue Gesichter kamen hinzu und brachten ihre Ideen tatkräftig mit ein. So erfolgte Anfang 2016 auch die offizielle Gründung der Hochschulgruppe des KIT, deren Struktur seitdem Stück für Stück weiter professionalisiert wurde. Diese Umstrukturierung gipfelte im August 2017 in der Gründung des gemeinnützigen Vereins Netzwerk Deutschlandstipendium Karlsruhe e.V., welcher seither auch der Hochschulgruppe ihren Namen gibt.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. So konnte das Veranstaltungsangebot in den letzten Jahren deutlich erweitert werden – nach insgesamt 18 angebotenen Veranstaltungen im akademischen Jahr 2015/16 waren es ein Jahr später bereits über 30. Das Netzwerk der Deutschlandstipendiaten und Alumni umfasst mittlerweile knapp 600 Personen, und jedes Jahr kommen neue motivierte und engagierte Stipendiaten dazu.

Diesem Personenkreis bietet die Hochschulgruppe mit ihrem Programm die Möglichkeit, sich interdisziplinär auszutauschen und fortzubilden. Da Studierende aller Fachrichtungen gefördert werden, sorgt die große fachliche und persönliche Vielfalt für genügend Gesprächsstoff. Gemütliche Kaminabende erlauben es, mit Referenten zu verschiedensten Themen den Blick über den eigenen Tellerrand zu wagen und neben den anderen Stipendiaten auch mit interessanten Gästen ins Gespräch zu kommen. Abgerundet wird das Angebot durch Workshops, die auf ganz unterschiedliche Weise zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen.

 

Der Vorstand der Hochschulgruppe (v.l.n.r.):
Jost von den Driesch, Noah Gläser, Richard Gebauer, Lana Liebl, Peter Tröster, Valérie Krampe